Brandschutz-

Schulung

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Gesetz zur Neufassung der Bremischen Landesbauordnung und Änderung des Bremischen Ingenieurgesetzes vom 6.Oktober 2009 (BremGBl. S.401)  

Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und  Rauch vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind.

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Verordnung über die Verhütung von Bränden (VVB)

Allgemeines § 1 Löschen von Bränden
Wer einen Brand wahrnimmt, hat ihn sofort zu löschen, wenn es Ihm zumutbar, insbesondere ohne erhebliche      eigene Gefahr und ohne Verletzungen anderer wichtiger Pflichten, möglich ist. Kann er den Brand nicht sofort löschen so hat er unverzüglich öffentliche Hilfe herbei zurufen.

Gesetzliche Unfallversicherung GUV-R 133 (BGR 133)

5.2 - Eine ausreichende Anzahl von Personen ist in der Handhabung von Feuerlöschern zu unterweisen. Regelmäßige Lösch-übungen sollten zusätzlich durchgeführt werden.
4.5.7 - Sind Wandhydranten in der Arbeitsstätte vorhanden, ist eine ausreichende Anzahl von Personen in die Handhabung dieser Wandhydranten zu unterweisen.

Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

§ 3 - Grundpflichten des Arbeitgebers

(1) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen. Er hat die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls sich ändernden Gegebenheiten anzupassen. Dabei hat er eine Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten anzustreben.

§ 10 - Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen

(1) Der Arbeitgeber hat entsprechend der Art der Arbeitsstätte und der Tätigkeiten sowie der Zahl der Beschäftigten die Maßnahmen zu treffen, die zur Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten erforderlich sind. Dabei hat er der Anwesenheit anderer Personen Rechnung zu tragen. Er hat auch dafür zu sorgen, dass im Notfall die erforderlichen Verbindungen zu außerbetrieblichen Stellen, insbesondere in den Bereichen der Ersten Hilfe, der medizinischen Notversorgung, der Bergung und der Brandbekämpfung, eingerichtet sind.
(2) Der Arbeitgeber hat diejenigen Beschäftigten zu benennen, die Aufgaben der Ersten Hilfe, Brandbekämpfung und Evakuierung der Beschäftigten übernehmen. Anzahl, Ausbildung und Ausrüstung der nach Satz 1 benannten Beschäftigten müssen in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Beschäftigten und zu den bestehenden besonderen Gefahren stehen. Vor der Benennung   hat der Arbeitgeber den Betriebs- oder Personalrat zu hören. Weitergehende Beteiligungsrechte bleiben unberührt. Der Arbeitgeber kann die in Satz 1 genannten Aufgaben auch selbst wahrnehmen, wenn er über die nach Satz 2 erforderliche Ausbildung und Ausrüstung verfügt.

Berufsgenossenschaftsvorschrift BGV A1

§ 4 - Unterweisung der Versicherten

(1) Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend § 12 Abs.1 Arbeitsschutzgesetz sowie    bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend § 12 Abs.2 Arbeitsschutzgesetz zu unterweisen; die Unterweisung muss erforderlichenfalls wiederholt werden, mindestens aber einmal jährlich erfolgen; sie muss dokumentiert werden.
(2) Der Unternehmer hat den Versicherten die für ihren Arbeitsbereich oder für ihre Tätigkeit relevanten Inhalte der geltenden Unfallverhütungsvorschriften und BG-Regeln sowie des einschlägigen staatlichen Vorschriften- und Regelwerks in verständlicher Weise zu vermitteln.

§ 22 - Notfallmaßnahmen

(1) Der Unternehmer hat entsprechend § 10 Arbeitsschutzgesetz die Maßnahmen zu planen, zu treffen und zu überwachen, die insbesondere für den Fall des Entstehens von Bränden, von Explosionen, des unkontrollierten Austretens von Stoffen und von sonstigen gefährlichen Störungen des Betriebsablaufs geboten sind.
(2) Der Unternehmer hat eine ausreichende Anzahl von Versicherten durch Unterweisung und Übung im Umgang mit Feuerlösch-einrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden vertraut zu machen.

Versammlungsstättenverordnung (VStättV)

§42 - Der Betreiber oder ein von ihm Beauftragter hat das Betriebspersonal bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach mindestens einmal jährlich zu unterweisen über 1. - die Lage und die Bedienung der Feuerlöscheinrichtungen und –anlagen, Rauchabzugsanlagen, Brandmelde- und Alarmierungsanlagen und der Brandmelder- und Alarmzentrale 2. - die Brandschutz-ordnung, insbesondere über das Verhalten bei einem Brand oder bei einer Panik und die Maßnahmen zur Rettung von Menschen    mit Behinderung sowie 3. - die Betriebsvorschriften

Industriebaurichtlinie (IndBauRL)

5.12.3 - Der Betreiber eines Industriebaus mit einer Summe der Geschossflächen von insgesamt mehr als 5.000 m² hat einen Brandschutzbeauftragten zu bestellen.

5.12.5 - Die Betriebsangehörigen sind bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach in Abständen von höchstens zwei Jahren  über die Lage und die Bedienung der Feuerlöschgeräte, der Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen sowie über die Brandschutzordnung zu belehren.

Beherbergungsstättenverordnung (BStättV)

§11 - Die Betriebsangehörigen sind bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach mindestens einmal jährlich 1. - über die Bedienung der Alarmierungseinrichtungen und der Brandmelder zu unterweisen und 2. - über die Brandschutzordnung und das Verhalten bei einem Brand und über die Hilfestellung für behinderte Menschen zu belehren. Während des Betriebs von Beher-bergungsstätten muss der Betreiber oder ein von ihm Beauftragter herbeigerufen werden können.

Verkaufsstättenverordnung (VKV)

§26 - Der Betreiber einer Verkaufsstätte hat eine Person als Brandschutzbeauftragter und für Verkaufsstätten, deren Verkaufs räume eine Fläche von insgesamt mehr als 5.000 m² haben, Selbsthilfekräfte für den Brandschutz mindestens in der nach Absatz    4 festgelegten Anzahl zu bestellen. Selbsthilfekräfte für den Brandschutz müssen in erforderlicher Anzahl während der Betriebszeit der Verkaufsstätte anwesend sein (je 1.000 m² mind. eine Selbsthilfekraft, je Etage mindestens eine Selbsthilfekraft).

§27 - Die Betriebsangehörigen sind bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach einmal jährlich zu belehren über 1. - die Lage und die Bedienung der Feuerlöschgeräte, Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen und 2. - die Brandschutzordnung, über das Verhalten bei einem Brand oder einer sonstigen Gefahr insbesondere bei einer Panik.

VDS 2009-01 -Brandschutzmanagement

Leitfaden für Verantwortliche im Betrieb und Unternehmen

Neue Mitarbeiter sind zum Beginn der Tätigkeit über die Brandgefahren und Brandschutzmaßnahmen im Betrieb einschließlich der vorhandenen Sicherheitsorganisation zu informieren. Der Erhalt dieser Informationen ist schriftlich zu bestätigen.                   Fluchtwege, Alarmsignale, Sammelplätze, Alarmpläne und die Brandschutzordnung sind Brandschutzaspekte, die jedem Betriebsangehörigen bekannt zu machen sind. Informationen über die betriebsspezifischen Gefahren in Verbindung mit dem richtigen Verhalten sind wichtige Bausteine im Gesamtsicherheitskonzept. Regelmäßige Schulungen über die Gefahren und die Organisation unterstützen den Sicherheitsgedanken. Im Rahmen der Sicherheitseinweisung können z.B. alle Mitarbeiter in der Handhabung mit dem Feuerlöscher praktisch geschult werden.

Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001

Die DIN EN ISO 9001 – Zertifizierung beinhaltet die Forderung nach regelmäßigen Unterweisungen der Mitarbeiter in Sachen Brandschutz, Verhalten im Brandfall und Erste Hilfe.

Muster-Schulbaurichtlinie

Bei Schulen mit mehr als 200 Personen muss als Grundlage zur Unterweisung die Versammlungsstättenverordnung (VStättV) angewendet werden.

Kindergarten - Tipps zur Schadensverhütung

Risk Management Versicherungs Kammer Bayern

Für das Personal sollten regelmäßige Unterweisungen in der Bedienung und Anwendung von Feuerlöschern sowie der Alarmierung der Feuerwehr durchgeführt werden. Mindestens einmal jährlich (besser 2x) muss eine Räumungsübung durchgeführt und dokumentiert werden. Die Verantwortung für den Brandschutz soll geregelt werden, indem eine Person bestimmt wird, die für den Brandschutz in dem Kindergarten verantwortlich ist (Brandschutzbeauftragter).

Muster-Krankenhausbauverordnung (KhBauVO)

§ 36 - Sonstige Betriebsvorschriften

(3) - Der Betreiber des Krankenhauses hat im Einvernehmen mit der für den Brandschutz zuständigen Behörde eine Brandschutz- ordnung aufzustellen.

(4) - Bei Krankenhäusern mit mehr als 1000 Betten kann eine Hausfeuerwehr verlangt werden, die aus Feuerwehrmännern und Hilfsfeuerwehrmännern bestehen muss. Die erforderliche Zahl der Feuerwehrmänner und der Hilfsfeuerwehrmänner wird von der Bauaufsichtsbehörde im Einvernehmen mit der für den Brandschutz zuständigen Dienststelle festgelegt.

(5) - Das Personal des Krankenhauses ist jährlich mindestens einmal zu belehren über 1. die Lage und Bedienung der Feuermelde- und Feuerlöscheinrichtungen und 2. die Brandschutzordnung insbesondere über das Verhalten bei einem Brand.

BGI 560 Arbeitssicherheit durch vorbeugenden Brandschutz

3. Brandbekämpfung ist Sache aller

Die Verhütung und Bekämpfung von Bränden und Explosionen ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller im Betrieb tätigen.
Unternehmer und Führungskräfte müssen die zur Verhütung von Entstehungsbränden erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen treffen, die zur Brandbekämpfung erforderlichen Einrichtungen schaffen und unterhalten sowie   deren Benutzung üben lassen und die Versicherten auf die mit ihrer Beschäftigung verbundenen Brandgefahren hinweisen und in  der Vermeidung und Abwendung dieser Gefahren unterweisen.

Der Betriebsrat hat auch auf diesem Gebiet Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte wahrzunehmen. Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und die Sicherheitsbeauftragten haben den Unternehmer und den Betriebsrat bei der Durchführung dieser Aufgaben zu beraten bzw. die Vorgesetzten zu unterstützen.
Die Beschäftigten müssen den Weisungen zur Brandverhütung Folge leisten und durch ihr Verhalten alle Maßnahmen zur Verhütung von Bränden und Explosionen unterstützen. In größeren Betrieben hat sich der Aufbau einer Brandschutzorganisation bewährt.
Sie erleichtert die Koordination aller technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen. Brandschutzbeauftragte werden durch verschiedene Vorschriften im Unternehmen verstärkt gefordert.

Mehr Informationen

"Haben Sie Fragen zu den Inhalten, Referenten oder benötigen Sie weitere Unterlagen? Kein Problem! Sie dürfen mich gerne kontaktieren."

Ihr Thomas Dierker

 

 

Ich hab da mal einen Frage: 

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